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Prolog
Das Projekt, welches das Gelände am Großmarkt sichtbar macht, bisher noch nicht realisiert ist und noch nichtmal einen Namen hat.
 
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Am Anfang erzähltest Du mir von den Eidechsen am Großmarkt. Ach was, der Anfang. Am Anfang führte ich Dich über das Gelände am Großmarkt. Zu allen Orten. Wobei natürlich auch das nicht der Anfang war sondern mittendrin geschah. Denn da war das 1. Kapitel schon längst geschrieben und der "Krähenbaum" auf dem Gelände des Großmarkts ein unrealisiertes Projekt geblieben. Und auch die Zeitungsartikel mit den Eidechsen waren da schon immer wieder aufgetaucht. Und auch das war mittendrin. Denn viel früher schon hatte die große dünne Spinne in der garage am LKW-Parkplatz die kleine Eidechse eingesponnen. Und die Fäden klebten so fest, daß es dabei blieb. Aber auch das war mittendrin und so wurde die kleine Eidechse nicht von der Spinne gefressen, auch wenn es trotzdem ihr Ende war.
 
Vielleicht war das Gelände am Großmarkt immer schon da. So wie es daliegt. Ein Dinosaurier innerhalb der Stadt. Ein großer immer wertvollerer Dinosaurier inmitten immer teurerer Wohngebiete. Die Gleise enden hier und der Imbiß am Ende war schon fast nicht mehr frequentiert, als ich ihn entdeckte. Etwas später war er geschlossen.
 
Das Projekt, welches das Gelände am Großmarkt sichtbar macht, gibt es noch nicht. Es ist noch nicht realisiert und es hat noch keinen Namen. Obwohl es schon seit dem Anfang da ist. Wann auch immer dieser Anfang beginnt.

 
Im Juli 2012 wird Das Unrealisierte Projekt eingeladen, seine bisher unrealisierten Kapitel im "Repository for knowledge and art" zwischenzulagern. Das 2. Kapitel wird damit zum Ersten, denn im Juli 2012 geht es um die Zauneidechse. Und mit der Sichtbarkeit des "Repository for knowledge and art" werden auch die unrealiserten Kapitel von Das Unrealisierte Projekt in Fragmenten sichtbar. Das 1. Kapitel folgt im April 2016.
 
"Das Repositorium/ repository of knowledge and art, das als Zwischenablage geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Wissens und Handelns dient, ist ein dynamisches, flüssiges Archiv, das ephemeren Projektzuständen einen temporären Ort gibt. Es lagert keine abgeschlossenen Arbeiten, sondern zeigt Ideen und Planungen zu Werken, Trailer für noch zu „drehende“ Kunstwerke und wissenschaftliche Vorhaben. ...", Dr. Cornelia Osswald-Hoffmann