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Projekt Spitzbergen
 
Projekt Spitzbergen ist ein fortlaufendes Projekt des realitaetsbüros. Es beginnt mit der Notwendigkeit, die Nutzpflanzen wahrzunehmen. Die Nutzpflanzen, von denen wir leben. Es beginnt mit der Wahrnehmung der Arche in Spitzbergen, wo Menschen oder Unternehmen glauben, sich zum Herren über das Saatgut erheben zu dürfen, es besitzen zu dürfen und nur noch Nutzpflanzen heraus geben zu dürfen, die sich nicht mehr selber fortpflanzen können.
Genmanipuliert kastriert.
 
Projekt Spitzbergen ist dynamisch und folgt dem Prozeß von Wachsen und Wahrnehmen. Und eigentlich macht das Projekt nichts anderes, als diesem Wachsen zuzuschauen. Sich bewusst zu werden. Meist im Verborgenen. Nur im Rahmen ausgewählter Veranstaltungen kommuniziert das realitaetsbüro Projekt Spitzbergen. Dann stellt es die Nutzpflanzen mit ihrer Präsenz in den Raum.
Real. Lebendig
 
Mit Projekt Spitzbergen baut sich die Vorratshaltung 2022 auf. Die Vorratshaltung beginnt im Angesicht des Endes der freien Fortpflanzungskette der Nutzpflanzen. Sie ist der Versuch vorzusorgen. Für etwas, wofür sonst die Natur mit ihren Samen von alleine sorgt. Die Vorratshaltung ist im Ansatz zielgerichtet und denkt statisch. Objektorientiert. Ihre Vorräte geben ihr Sicherheit. Und die Vorratshaltung scheut keine Mühen und legt ihre Vorräte an. Für das Jahr 2022. Für 2022 wo ein Glas echte Erdbeermarmelade 150 Dollar kosten könnte.
 
Auftaktveranstaltung von Projekt Spitzbergen ist im Oktober 2009 die Veranstaltung Gipfeltreffen im exZKMax, Maximiliansforum München.